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Über uns

Aktuell

Der Freundeskreis Ukraine ist eine Initiative innerhalb verschiedener sächsischer (Kirch-) Gemeinden und Privatpersonen. Teile unserer Gruppe kennen sich über Verbindungen innerhalb des sächsischen Jugendverbandes EC bzw. der Landeskirchlichen Gemeinschaft, sowie der kirchlichen Gemeinde- und Jugendarbeit. Durch die Situation der letzten Jahre ist der Freundeskreis gewachsen.

Aktuell bestehen unsere Aktivitäten aus der Organisation von Hilfstransporten, Reisen innerhalb des Landes um Pastoren und Gemeinden zu ermutigen sowie der finanziellen Unterstützung verschiedener Gemeinde- und Hilfsprojekte . Eine genaue Darstellung zur Organisation und der Durchführung unserer Hilfstransporte finden Sie hier.

Für die Finanzierung unserer Arbeit sind wir auf Ihre Spenden angewiesen. Wir sind tief berührt und von Herzen dankbar für Ihre Spenden, die das alles erst möglich machen! Wir wollen uns auch weiterhin von Gott gebrauchen lassen, und vom Krieg betroffene Menschen in der Ukraine zu unterstützen.

Historie und Verbindungen

Erste gemeinsame Besuche in der Ukraine

Im Jahr 2015 besuchte Oksana Hochberg gemeinsam mit ihren Kindern sowie sechs weiteren heutigen „Freundeskreislern“ ihren Heimatort Cherche in der Westukraine sowie die dortige Baptistengemeinde. Auf diesen ersten Besuch folgten weitere Reisen und Begegnungen mit einem stetig wachsenden Freundeskreis, bei denen Freundschaften entstanden und weitere Verbindungen gewachsen sind.

Die Region Kamin-Kaschyrskyj und der ukrainische Baptistenbund

Der stetige Kontakt in die Ukraine ist für uns die Baptistengemeinde im kleinen Dorf Cherche (Oblast Wolyn, Region Kamin-Kaschyrskyj). Hier ist Oksana aufgewachsen, ihre Mutter sowie viele weitere liebe und vertraute Menschen leben noch immer hier.

Die Gemeinde in Cherche ist Teil des ukrainischen Baptistenbundes. Der Baptistenbund ist innerhalb der Ukraine die größte evangelische Konfessionsfamilie und engagiert sich seit Beginn des Krieges (wie auch schon in der Konfliktzeit zuvor) für die betroffenen Menschen innerhalb des Landes. Die Gemeinden sind durch den Dachverband sehr gut miteinander verbunden. So kommt Hilfe schnell und unbürokratisch dort an, wo sie gerade am nötigsten gebraucht wird.

Neben der Gemeinde in Cherche bestehen u.a. auch Kontakte nach Luzk, zur Gemeinde im Dorf Richytsa sowie weitere Kontakte in der Region Kamin-Kaschyrskyj.

Ostukraine / Südlicher Donbas

Schon seit unseren ersten gemeinsamen Besuchen in der Ukraine bestehen Verbindungen zu Gemeinden und Pastoren aus den östlichen Gebieten des Landes. Einige Pastoren haben uns und unsere Gemeinden in den letzten Jahren hier in Deutschland besucht. Dabei hat sich speziell der Kontakt zu Pastor Wasilij Kovalov etabliert. Wasilij lebte bis August 2024 gemeinsam mit seiner Familie in Mirnograd, einer Kleinstadt im Osten der Ukraine, die nur etwa 50 km entfernt von Donezk gelegen ist. Das Zentrum seiner Gemeindearbeit bildete Pokrowsk. Als die Familie auf Grund des Kriegsverlaufs Pokrowsk verlassen musste, lebten sie über ein Jahr lang als Flüchtlinge in Nowowolynsk bei einem befreundeten Pastor.
Mittlerweile ist die Familie dabei im Westen der Ukraine eine neue Existenz aufzubauen. Ihren Dienst setzen sie nun von Nowowolynsk aus fort und haben ebenfalls eine neue Gemeinde gegründet, deren Zielgruppen Flüchtlinge, Kriegsverletzte und Witwen sind.

Wasilij ist weiterhin als Kaplan für das Gebiet Donezk tätig, und mit seinem Sohn Stanislav ist er mehrmals im Monat im Osten des Landes. Sie unternehmen Evakuierungsfahrten, arbeiten als Militärseelsorger, unterstützen Krankenhäuser bei der medizinischen Versorgung von Soldaten und Verwundeten.

Mehr Informationen zu Person und Dienst gibt es u.a. hier und in diesem Beitrag.

Zum Abschluss der ersten Reise im Juli 2015: Gemeinsam mit der Jugendgruppe und dem Diakon der Gemeinde in Cherche vor dem neuen Bethaus

Hilfstransporte

Unsere Hilfstransporte gehen direkt zu unseren Freunden aus den christlichen Gemeinden in der Region Luzk, Kamin-Kaschirsky und Cherche. Die Gemeinden sind vorwiegend baptistischer Prägung. Vor Ort kümmern sich die Christen, darunter u. a. Pastoren, Diakone und Ärzte, um die Weiterverteilung und Verwendung der Hilfsgüter. Die Hilfe kommt unabhängig von Religion oder Herkunft allen Menschen zugute, die darauf angewiesen sind.

Durch die sehr gute Vernetzung der Kirchen im ganzen Land werden die Hilfsgüter dort verteilt, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Große Teile der Ladungen werden aktuell immer wieder in die Donbas-Region und sowie in weitere Krisengebiete im Osten des Landes verteilt.